DAS IST ERI

Forschung – Bildung – Empowerment

Zukunftsorientierte psychosoziale Versorgungskonzepte

Das ERI (Empowerment Research Institute) verbindet psychologische Forschung und akademische Lehre zur Förderung von Resilienz auf der individuellen und der Bevölkerungsebene. Als interdisziplinäres Institut widmen wir uns der Stärkung psychischer Gesundheit – wissenschaftlich fundiert, digital gestützt und gesellschaftlich wirksam. Am ERI entwickeln wir zielgerichtet Forschungsansätze, Projekte und staatlich anerkannte Studiengänge (in Kooperation mit der DIPLOMA Hochschule), die den steigenden Anforderungen an Prävention, Intervention und Rehabilitation effizient gerecht werden. Im Fokus stehen dabei zukunftsorientierte psychosoziale Versorgungskonzepte. Dabei geht es am ERI um wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse mit konkreter Wirkung: Für Menschen, für Systeme, für Gesellschaften.

Empowerment

Bildung als Werkzeug für Empowerment

Unser Forschungsinstitut wurde 2023 innerhalb der MAPP-Gruppe gegründet, um gezielt die wissenschaftliche Forschung im Fachgebiet Psychologie zu stärken. Ziel des Instituts ist die langfristige Verbesserung der psychischen Gesundheitsversorgung – hin zu mehr Selbstbestimmung. Die Forschungsarbeit am ERI ist evidenzbasiert, gesellschaftlich relevant und eng verknüpft mit der akademischen Ausbildung künftiger Psycholog:innen. Es besteht eine direkte Partnerschaft zwischen dem seit 2017 bestehenden MEU-Studienzentrum und dem ERI, die durch die gemeinsame Geschäftsführung von Prof. Dr. Meinrad Armbruster und Prof. Dr. Chaska Armbruster und unter der fachlichen Leitung von Prof. Dr. Michael Spaeth verantwortet wird.

Am ERI ist Empowerment eine Haltung: Ein Weg, Menschen von Beginn an durch Wissen, Reflexionsfähigkeit und Handlungskompetenz zu stärken. Bildung ist dabei das zentrale Werkzeug – nicht nur als Wissensvermittlung, sondern als Kraft für Selbstwirksamkeit, gesellschaftliches Engagement und soziale Transformation. Empowerment, das spürbar ist. Das ERI vereint daher psychologische Expertise und Forschung mit dem Angebot praxisorientierter psychologischer Studiengänge, um Menschen in vielfältigen Lebenslagen zu befähigen, ihr Potenzial zu entfalten und die Herausforderungen unserer Zeit resilient zu meistern.

Strukturierte Entwicklung – starke Partnerschaften

Bereits seit 2017 arbeiten das MEU-Studienzentrum und die staatlich anerkannte DIPLOMA Hochschule erfolgreich in der Durchführung von Psychologie-Studiengängen zusammen. Ermächtigt durch die DIPLOMA Hochschule bietet die MEU den Bachelor in Psychologie (B.Sc. Psychologie) und den Master in Psychologie (M.Sc. Psychologie) mit dem Schwerpunkt in Klinischer Psychologie und Psychologischem Empowerment in eigenständiger Planung und Durchführung an.

Die Studiengänge sind wissenschaftlich fundiert, berufsfeldorientiert und zukunftsweisend. Durch die enge Anbindung an die DIPLOMA Hochschule sind die Studiengänge hochschulrechtlich akkreditiert und in ein etabliertes akademisches Netzwerk eingebunden. Die operative Durchführung der Psychologie-Studiengänge obliegt dem MEU-Studienzentrum. Das ERI übernimmt seit 2023 die Urheberschaft und inhaltlich-strategische Entwicklung neuer psychologischer Studiengänge, verantwortet die wissenschaftliche Forschung sowie die vertragliche Kooperation mit der DIPLOMA Hochschule. Dazu gehören beispielsweise Bedarfsanalysen und Curriculumsentwicklung, Modulhandbücher, Studienverlaufspläne, Akkreditierungsberatung und die Qualitätssicherung. Psychologie-Studierenden wird dadurch eine anerkannte akademische und praxisnahe Ausbildung gesichert. Das ERI ist künftig Vertragspartner der Studierenden. Für die Studierenden der DIPLOMA/MEU ergeben sich durch die nun vom ERI verantworteten übergeordneten Aufgaben keine Änderungen im studentischen Alltag.

Ergänzend stärkt die enge Partnerschaft mit dem MAPP-Institut die Verbindung zwischen Wissenschaft und Anwendung. Seit über 20 Jahren bildet das MAPP-Institut ärztliche und psychologische Psychotherapeut*innen aus. Das Institut ist eine staatlich anerkannte Aus- und Weiterbildungsstätte für Verhaltenstherapie und tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie in den Bereichen Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie, Psychologische Psychotherapie und ärztliche Psychotherapie. Durch diese Arbeitsteilung entsteht ein synergetisches System, das Forschung, Lehre und Studiengangsentwicklung wirksam miteinander verbindet und eine effiziente Prozessgestaltung ermöglicht. Diese Zusammenarbeit setzt neue Maßstäbe in der Entwicklung und Umsetzung psychologischer Studiengänge sowie in der wissenschaftlichen Forschung. Darüber hinaus bestehen Forschungskooperationen mit der Medizinischen Hochschule Hannover, der Universität Bern und der AOK Sachsen-Anhalt.

Das ERI ist ein Entwicklungsraum für die nächste Generation an Psycholog:innen, Psychotherapeut:innen, Berater:innen, Forscher:innen und Veränderungsgestalter:innen. Wir qualifizieren Menschen, die Verantwortung übernehmen und die psychische Gesundheitsversorgung von morgen aktiv mitgestalten. Wissen wächst am ERI im Dialog – zwischen Fachrichtungen, zwischen Theorie und gelebter Praxis, zwischen Menschen, denn psychische Gesundheit betrifft uns alle. Sie ist unser gesamtgesellschaftliches Gut.

Timeline

2 Mitarbeiterinnen

Forschung

Mentale Gesundheit im digitalen Wandel fördern

Am ERI (Empowerment Research Institute) gestalten wir Forschung interdisziplinär. Wir begegnen den steigenden psychischen Belastungen mit innovativen Ansätzen – für eine Versorgung, die wissenschaftlich fundiert, patient:innenorientiert und nachhaltig wirksam ist. Vor dem Hintergrund globaler Krisen und wachsender Ungleichheit entwickelt unser Team Lösungen für eine zukunftsorientierte psychotherapeutische Versorgung. Wir erforschen neue Ansätze für Prävention, Intervention und Rehabilitation – mit dem Ziel, Menschen dort zu erreichen, wo sie Unterstützung brauchen. Im Mittelpunkt stehen digitale Therapieformate, alltagsnahe Angebote für Kinder und Familien sowie die psychosoziale Unterstützung vulnerabler Gruppen. Unsere Psychotherpieforschung vereint dabei fachliches Know-How und methodische Vielfalt mit Praxiserfahrung in einem dynamischen Netzwerk aus Hochschulen, Versorgungseinrichtungen und Partnerinstitutionen. Die Forschungsarbeit am ERI ist evidenzbasiert und gesellschaftlich relevant – eng verknüpft mit der Ausbildung künftiger Psychotherapeut:innen.

TEAM

ERI Prof. Dr. Chaska Armbruster

Chaska Armbruster

Prof. Dr.


Geschäftsführung

Was ist die Idee hinter der Gründung von ERI?
Das ERI wurde gegründet, um einen strukturierten Beitrag zur psychischen Gesundheitsversorgung der Zukunft zu leisten und gesellschaftlich wirksame Forschung zu stärken. Wir entwickeln innovative Versorgungskonzepte, fördern Resilienz und verbinden Forschung, Lehre und Praxis in einem zukunftsorientierten, interdisziplinären Rahmen.

Was bedeutet Empowerment für dich als Geschäftsführerin des ERI?
Empowerment ist für mich mehr als ein theoretisches Konzept – es ist eine Haltung. Generell bedeutet das, Menschen befähigen, ihr Leben aktiv zu gestalten. Bildung ist dabei unser zentrales Werkzeug, nicht nur zur Wissensvermittlung, sondern zur Stärkung von Selbstwirksamkeit, Teilhabe und Verantwortung.

Wie kann die Arbeit am ERI für die Gesellschaft von Nutzen sein?
Die Arbeit des ERI ist direkt auf gesellschaftliche Herausforderungen ausgerichtet. Wir entwickeln psychosoziale Versorgungskonzepte, die auf die wachsenden Belastungen in einer sich wandelnden Welt reagieren, etwa durch digitale Therapieformate oder Angebote für vulnerable Gruppen. Gleichzeitig bilden wir Fachkräfte aus, die aktiv zur Verbesserung psychischer Gesundheitsversorgung beitragen.

Was unterscheidet ERI von anderen hochschulnahen Forschungsinstituten?
Das ERI kombiniert Forschung, Studiengangsentwicklung und Lehre unter einem Dach. Unsere enge Verbindung zu Hochschule, Versorgungseinrichtungen und Praxis macht uns besonders handlungsnah – mit einem klaren Fokus auf Empowerment und gesellschaftliche Relevanz.

ERI Prof. Dr. phil. Michael Spaeth

Michael Spaeth

Prof. Dr. phil.
Diplom-Psychologe | Psychologischer Psychotherapeut

Institutsleitung

Principal Investigator (PI)

Leitung der Studiengangs- und Konzeptentwicklung

Motivation
Die Psychologie und Psychotherapie in Zeiten des beschleunigten technologischen sowie strukturellen Wandels mit Hilfe von zukunftsorientierten Studiengängen und dazu passender Forschung neu zu denken. Wir vertreten dabei die klassische Einheit von Forschung und Lehre. Dabei ist mir unser anwendbarer Beitrag zu einer prosperierenden und funktionierenden Gesellschaft besonders wichtig.

Was bedeutet Empowerment für dich als Leiter des ERI?
Der Ansatz des Empowerments leitet mein Denken und Handeln für ERI auf allen zwischenmenschlichen Ebenen. Im Kontakt mit meinen Mitarbeiter:innen und Kooperationspartner:innen sind mir Offenheit, Wertschätzung, Echtheit, Transparenz und Befähigung zur Verantwortungsübernahme als konkrete Manifestationen von Empowerment besonders wichtig. Unser zentrales Anliegen ist, dass Menschen oder Institutionen, die mit uns kooperieren, an unseren geplanten Projekten wachsen können und, dass unser Vorhaben der Gemeinschaft dienlich ist.

Wie kann die Arbeit am ERI für die Gesellschaft von Nutzen sein?
Indem ERI Zukunftsthemen der Psychologie und Psychotherapie unter Wahrung humanistischer Grundprinzipien und mittels rigoroser wissenschaftlicher Standards aufgreift, leisten wir das uns Mögliche für eine Verbesserung der Gesellschaft, insbesondere im Sektor der mentalen Gesundheit. Dabei sollen die Ergebnisse unserer Arbeit stets objektiv beurteilbar bleiben, wie anhand unserer groß angelegten Evaluationsstudien zur Umsetzung der digitalen Psychotherapie ersichtlich wird.

Was ist ERI für dich?
ERI setzt sich mittels seiner wissenschaftlichen Kompetenzen dafür ein, dass psychosoziale sowie psychotherapeutische Versorgung effektiv, effizient und sozial verantwortungsvoll in das 21. Jahrhundert überführt wird. Innovationen in der Psychologie und Psychotherapie stehen wir dabei offen gegenüber, ohne bisherig gesicherte Erkenntnisse der Wissenschaft oder humanistische Grundprinzipien über Bord zu werfen.

ERI Dr. med. univ. Vincent Krenn

Vincent Krenn

Dr. med. univ. | M.Sc. Psychologie

wissenschaftlicher Referent

Forschungskoordinator

Forschung- & Tätigkeitsfeld
Global Mental Health in Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen (LMICs) Patient:innenzentrierung im Gesundheitswesen sowie Studiengangsentwicklung)

Motivation
Psychische Gesundheit ist ein wesentlicher, aber systematisch vernachlässigter Wirkfaktor in allen Gesundheitsdisziplinen. Diese Versorgungslücke zu schließen, ist mein zentrales Anliegen. Ich forsche wirkungsorientiert, um psychische Gesundheit sichtbar zu machen und bedarfsnahe Projekte in LMICs und klinischen Kontexten umzusetzen.

Was bedeutet Empowerment im Gesundheitswesen für dich?
Empowerment bedeutet für mich gerechte bedarfsorientierter Versorgung zu gestalten, um vulnerable Gruppen sowie Gesundheitspersonal zu stärken. Wesentlich dabei ist Bedarfe sichtbar zu machen und daraus abgeleitete Interventionen strukturell zu verankern.

Wie kann die Arbeit am ERI für die Gesellschaft von Nutzen sein?
Am ERI arbeiten wir bedarfs- und möglichkeitsorientiert, d.h. wir verbinden Forschung, Lehre und Studiengangsentwicklung, um Versorgung wirksam zu stärken. Die Arbeit am ERI erfolgt dabei zielgerichtet und umsetzungsnah – statt langer Theoriephasen stehen Machbarkeit und Wirkung im Vordergrund.

Was ist ERI für dich?
Für mich ist das ERI eine Initiative gemeinsamen Denkens, Entwickelns und Handelns für gerechtere Versorgung – geprägt von Evidenz, Partizipation und Verantwortung.

ERI M.Sc. Psychologin Julia Rosenbaum

Julia Rosenbaum

M.Sc. Psychologin | Promovierende

Studienkoordinatorin VIP-VR

Studienkoordinatorin VIP-USE

Forschungs- & Tätigkeitsfeld
Digitale Innovationen in der Psychotherapie
Virtual-Reality-Expositionstherapie

Motivation
Psychotherapie muss zugänglich und zeitgemäß sein. Digitale Ansätze können Versorgungslücken schließen und Teilhabe ermöglichen – unabhängig von Wohnort, finanziellen Mitteln oder Stigma.

Welche Bedeutung hat Empowerment für dich?
Für mich bedeutet Empowerment, Menschen zu befähigen, selbstbestimmt zu handeln und ihr Vertrauen in die eigene Wirksamkeit zurückzugewinnen.

Was begeistert dich an deiner Forschungstätigkeit am ERI?
Am ERI wird geforscht mit dem Anspruch, reale Bedingungen zu verbessern – für mehr Gerechtigkeit und Zugang im Gesundheitswesen. Ich kann hier Psychotherapie erforschen, die mehr Menschen erreicht – digital, wirksam, gesellschaftlich relevant.

Inwiefern trägt das ERI zur gesellschaftlichen Entwicklung bei?
Am ERI entwickeln und erproben wir praxisnahe, digitale Lösungen, die psychotherapeutische Versorgung inklusiver, gerechter und zukunftsfähiger machen – für alle, die psychische Unterstützung brauchen.

ERI M.Sc. Psychologin Danielle Schewe

Danielle Schewe

M.Sc. Psychologin | Promovierende

wissenschaftliche Mitarbeiterin

Studienkoordinatorin VIP-Group

Forschungs- & Tätigkeitsfeld
Digitale Innovationen in der Psychotherapie
Videobasierte Gruppentherapie
Entwicklung von psychologischen Studiengängen

Motivation
Ich möchte dazu beitragen, dass moderne, wirksame Psychotherapie und praxisnahe Lehre breit zugänglich werden.

Was verbindest du mit Empowerment?
Empowerment bedeutet für mich, Menschen zu stärken, damit sie ihr Leben selbstbestimmt gestalten können. Am ERI erleichtern wir den Zugang zu psychosozialer Unterstützung und Versuchen wissenschaftlich fundierte Lösungen für gesellschaftliche Herausforderungen zu finden.

Was inspiriert dich an der Arbeit am ERI?
Ich schätze die Zusammenarbeit im Team, in dem unterschiedliche Perspektiven zusammenkommen und neue Ideen wachsen können.

Was bedeutet das ERI für dich in deinem beruflichen Kontext?
ERI ist für mich ein Raum für Forschung, interdisziplinäre Zusammenarbeit und Ideen, die direkt im Leben der Menschen wirken können.

ERI M.Sc. Psychologin Jana Schneider

Jana Schneider

M.Sc. Psychologin | Promovierende

wissenschaftliche Mitarbeiterin VIP-GROUP

Forschungs- & Tätigkeitsfeld
Digitale Innovationen in der Psychotherapie
Evaluation videobasierter Gruppenpsychotherapie
Evaluation von Gruppenwirkfaktoren in der digitalen Psychotherapie
Dozentin für Differentielle und Persönlichkeitspsychologie

Motivation
Gute Psychotherapie darf nicht an Infrastruktur, Zufall oder Wartezeiten scheitern – ich arbeite an Lösungen, die diese Punkte verändern.

Was macht Empowerment für dich wertvoll?
Wenn Menschen verstehen, wie Veränderung funktioniert – und sich zutrauen, den ersten Schritt zu gehen.

Was motiviert dich bei deiner Arbeit am ERI?
ERI ist für mich ein Ort der Wissenschaft, der Wissenschaft mit Haltung verbindet. ERI gibt Raum für wissenschaftliche Forschung, die konkrete Antworten auf Fragen der psychotherapeutischen und psychosozialen Versorgung liefert.

Welche gesellschaftliche Veränderung wünschst du dir?
Ich wünsche mir eine Gesellschaft, in der psychische Gesundheit kein Luxus ist, sondern strukturell mitgedacht wird.

MAPP-Gruppe

Strukturkraft für Forschung, Lehre und Versorgung


Unser Ziel: Mentale Gesundheit stärken – als Fundament einer gerechten und wandlungsfähigen Gesellschaft.

25 Jahre Erfahrung im strategischen Kompetenzverbund

Das ERI (Empowerment Research Institute) wurde innerhalb der MAPP-Gruppe als gezielte Antwort auf konkrete Bedarfe in der psychologischen Lehre und Forschung gegründet. Die wissenschaftliche Forschung fokussiert zu stärken und die Entwicklung innovativer psychologischer Versorgungskonzepte strukturell in der MAPP-Gruppe zu verankern ist zugleich Gründungsintention als auch Motivation. Ziel ist es, Forschung als strategische Entwicklungsaufgabe zu verstehen – evidenzbasiert, anwendungsnah und gesellschaftlich wirksam. Die zur MAPP-Gruppe gehörende MEU-Die Multiversität fungiert als ausführendes Studienzentrum für die psychologischen Studiengänge, die vom ERI wissenschaftlich begleitet und weiterentwickelt werden.

Strukturgebende Instanz mit interdisziplinärer Expertise 

Als strategischer Verbund bringt die MAPP-Gruppe seit über 25 Jahren psychologische Fachkompetenz in Einklang mit struktureller Entwicklungsarbeit. Sie unterstützt eigene spezialisierte Institutionen, wie das ERI und schafft Rahmenbedingungen für Bildung, Forschung und Versorgung im Bereich psychischer Gesundheit – durch organisatorische Verlässlichkeit und systematische Qualitätssicherung. Das ERI entwickelt innerhalb dieses Netzwerks praxisorientierte Forschung entlang aktueller und künftiger Versorgungsfragen. Interdisziplinärer Austausch, wissenschaftliche Tiefe und die Rückbindung an konkrete Bedarfe prägen die Forschungsstrategie. Als strukturgebende Instanz verbindet die MAPP-Gruppe vollumfängliche Expertise und schafft dementsprechend tragfähige Grundlagen, um reale Versorgungsfragen bedarfs- und zukunftsorientiert adressieren. Die MAPP-Gruppe schafft Strukturen, gestaltet die Rahmenbedingungen und ermöglicht so, dass Institute wie das ERI ihre fachliche Tiefe entfalten und gesellschaftliche Wirksamkeit erzielen können.

MAPP-Institut – Psychotherapeutische Qualifikation mit Erfahrung

Das zur MAPP-Gruppe gehörende MAPP-Institut ist Kooperationspartner des ERI und des MEU-Studienzentrums. Forschung und Lehre profitieren von der fachlichen Kompetenz des MAPP-Instituts. Seit 2004 bildet das MAPP ärztliche und Psychologische Psychotherapeut:innen aus. Das Institut ist eine staatlich anerkannte Aus- und Weiterbildungsstätte für Verhaltenstherapie und tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie in den Bereichen Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie (KJP), Psychologische Psychotherapie (PP) und ärztliche Psychotherapie. Ein Beispiel dafür ist die in Kooperation mit der MEU angebotene KJP-Kombination – ein integriertes Ausbildungsmodell, das den Psychologie-Master der MEU mit einer Ausbildung in Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie verbindet.

Eltern-AG – evidenzbasierte Programme für frühe Unterstützung

Die MAPP-Gruppe entwickelt und implementiert evidenzbasierte Programme zur psychosozialen Unterstützung. Ein zentrales Beispiel ist die Eltern-AG, ein mehrfach evaluiertes und ausgezeichnetes Präventionsprogramm für Familien in belastenden Lebenslagen. Das Programm basiert auf aktuellen Erkenntnissen der Entwicklungspsychologie, Neurowissenschaften und Sozialpädagogik. Die Teilnahme ist kostenfrei und kombiniert niedrigschwellige Zugänge mit aktivierender Gruppen- bzw. Elternarbeit. Im Fokus stehen die Förderung elterlicher Kompetenzen, gegenseitiger Austausch und die Stärkung von Selbstwirksamkeit. Daraus entstehen tragfähige Netzwerke mit nachhaltiger Wirkung für Eltern, Kinder und ihre Zukunft.